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Ohne besondere Vorkommnisse – Jahreshauptversammlung des SSV

22 Vereine versammelten sich am 10.6.2026 bei der TGM Gonsenheim um die Jahreshauptversammlung des Stadtsportverbandes Mainz auszutragen. 22 von 120, ein Phänomen wie es die Vereine auch kennen: bei Jahreshauptversammlungen nimmt nur ein Bruchteil der Mitglieder teil. So also auch hier. Der Vorsitzende des Stadtsportverbandes Mainz Alexander Reinemann fand trotzdem: „wir waren auch schon viel weniger“. Wo es bei Versammlungen früher hitzig wurde, ist seit Jahren beim Stadtsportverband Ruhe eingekehrt und man ist zum „für die Vereine da sein und arbeiten“, wie Reinemann sagt, zurückgekehrt.

Und genau diese Arbeit stand an diesem Abend im Mittelpunkt. Es standen keine Wahlen an, also beschränkte sich Reinemann darauf zu zeigen, was im vergangenen Jahr passiert ist und was er und sein Vorstand im kommenden Jahr vorhaben.

Reinemann ging in seinem Bericht darauf ein, das die Meile des Sports 2025 aus Gründen eines nicht auffindbaren Antrags nicht durchgeführt werden konnte. „Dies war aber für mich ein Startschuss ein eine neue Ära“ sagt er. Denn, es bot die Chance auf die Ausrichtung der Meile 2026 in diesem Jahr auf dem Marktplatz in Mainz. In Zusammenspiel mit Mainz City Marketing die den verkaufsoffenen Sonntag durchführte, konnten sich die Vereine bei strahlendem Wetter auf dem Marktplatz den tausenden Zuschauern präsentieren. „Es war die beste Meile des Sports, die wir in Mainz bisher durchgeführt haben“, sagt Reinemann. Und weitere tolle Veranstaltungen sollen folgen. So wird der Antrag für die Meile 2028 bald gestellt werden.

Auch der Abend des Sports im Herbst 2025 war ein voller Erfolg. Über 120 Personen waren in Gonsenheim dabei und ließen sich rund um den Sport informieren. Am 18.11.2026 findet der Abend seine Fortsetzung. „Dieses mal wird es darum gehen, was der Mainzer Koalitionsvertrag zum Thema Sport aussagt, und was daraus bisher wurde“ so Reinemann. Er rechne mit einem vollen Haus, da dort die Vereinsmitglieder direkte Informationen erhalten können.

 Was vor Corona begann und sich dann ziemlich hinzog war das Sportbierglas 2020. Im Jahr 2019 entworfen wurde der Verkauf bis heute schwierig, da keine Veranstaltungen durchgeführt werden konnten. Erst in den letzten 2 Jahren wurde das Glas wieder verkauft und konnte somit Gelder für die Aktion „Gelder für Vereine“ des SSV einbringen. Und da immer wieder Vereine nachgefragt haben, wurde die Aktion neu aufgelegt. Zum Abend des Mainzer Sports wird es das Gals 2026 geben, von dem bis zum heutigen Abend schon mehr als 300 verkauft wurden. Eine Erhöhung der 500 Stück Auflage steht laut dem Vorsitzenden nicht im Raum: „Wir wollen uns keine Gläser auf Lager legen. Lieber machen wir im nächsten Jahr was neues“. Und so wird das Glas, welches die Teilnehmer der Jahreshauptversammlung heute exklusiv sehen konnten, am dem 1.7. verkauft.

Innerhalb von einer Sunde war die Jahreshauptversammlung 2026 dann vorbei. Ohne Streit, ohne große Diskussionen. Reinemann bewertet das so: „ alle scheinen wohl zufrieden mit der Arbeit des Stadtsportverbandes zu sein“. Und damit scheint er recht zu haben.

Bürgermeister und Sportdezernent Beck verabschiedet

Beim Abend des Mainzer Sports 2025 am 17.11.2025 bei der TGM Mainz Gonsenheim ging eine gute Zusammenarbeit mit Günter Beck zu Ende. Der Stadtsportverband verabschiedete den in Ruhestand gehenden Sportdezernenten.

Der Vorsitzende Alexander Reinemann dazu:

Es war der 11.11.2013, also vor mehr als 12 Jahren. Ich war seit dem Mai im Vorstand des SSV und hatte noch nicht so viele Vorstandssitzungen gehabt. Im Protokoll ist von einer regen Diskussion über die Gleichbehandlung von Erbpachtverträgen die Rede. Es redeten nur 2: mein Vorgänger Manfred Leinberger und Bürgermeister Günter Beck. Es wurde hitziger und hitziger und die Gesichter meiner Vorstandskollegen und mir sagten: das geht zu weit, es fehlt nur noch eine Schlägerei. Ich glaube als Freunde seid ihr an dem Abend nicht auseinandergegangen. Seit dem war die Zusammenarbeit mit der Stadt für den SSV, sagen wir mal, auf Sparflamme gehalten.

Nachdem ich dann übernommen hatte, war mein erster Weg ins Rathaus, zum OB Michael Ebling und zu Günter Beck. Wir verabredeten die Zusammenarbeit wieder aufzunehmen, was dann auch gut geklappt hat. Auch da kann ich mich an eine der nächsten Jahreshauptversammlungen erinnern, wo Günter Beck den OB mitgebracht hatte, um ihn zu zeigen wie die Stimmung jetzt war. Was sagte Günter „Früher haben wir auf diesen Versammlungen im Haue bekommen, nun ist es konstruktiv“.

Kurz vor Corona ging es mal wieder um die Großsporthalle. Auch da haben wir zusammengearbeitet und stehen, auch aufgrund der guten Zusammenarbeit an einer Stelle, an der wir noch nie waren, auch wenn es zur Zeit sehr Schweer aussieht eine Halle zu erstellen. Auch hier: ich weiß von einer Sitzung wo Klaus Kuhn (Präsident Sportbund Rheinhessen) versprochen wurde den Spatenstich noch vor Ende der Amtszeit durchzuführen. Ok, wir haben noch ein paar Wochen, aber ich befürchte, das wird nix mehr. Nicht desto trotz, wir sind so nah wie nie zuvor und das ist auch ein Verdienst von Günter Beck.

Er war uns in den letzten Jahren immer wohlgesonnen, hat mit seinem Team der Sportverwaltung, auch in Corona Zeiten versucht, den Sport am Leben zu halten. Viele Vereine haben immer auf die Politik geschimpft, aber Günter Beck und sein Team haben immer versucht im Sinne des gesamten Sports zu handeln. Vieles davon haben die Vereine nicht direkt mitbekommen.

Wir danken Günter Beck für seine Arbeit für den Mainzer Sport.

Jahreshauptversammlung des Stadtsportverbandes Mainz

Am 7.5. fand die diesjährige Jahreshauptversammlung des Stadtsportverbandes in Mainz Hechtsheim statt. Neben Vereinsvertretern konnte der Vorsitzende Alexander Reinemann auch einige Sportausschussmitglieder der Stadt Mainz begrüßen sowie Vertreter der Sportverwaltung und des Sportbundes Rheinhessen.
In seinem Bericht führte der 1. Vorsitzende durch das vergangene Jahr und sprach dabei auch das Problem mit der Meile des Sports an. Diese musste aufgrund der bei der Stadt verschwundenen Genehmigungsanträge abgesagt werden. Wo diese geblieben sind konnte die Stadt immer noch nicht klären. „Wir arbeiten an einem für die kommenden Jahren gültigen Alternativkonzept“ so Reinemann. Schließlich würde der Platz aufgrund Baumaßnahmen in den nächsten Jahren nicht mehr zur Verfügung stehen.
In seinem Bericht danke Reinemann zudem den Vorstandsmitgliedern, den städtischen Vertretern sowie den Vereinen für die gute Zusammenarbeit und würde sich freuen wenn dies auch in Zukunft, bis auf die Ausnahme Meile des Sports, so reibungslos laufen würde.
Für das kommende Geschäftsjahr stelle Reinemann die Pläne vor. Highlight wird der Abend des Mainzer Sports, bei dem in neuen Räumen der Sport mit der Politik und den Bürgern zusammen kommen wird um die Probleme zu besprechen. Allerdings wird es dabei nicht nur um Probleme gehen, sondern auch Ideen ausgezeichnet werden. Das Programm Gelder für Vereine wird dabei fortgeführt. Ob der Sportkalender 2026 ebenfalls dort vorgestellt wird entschieden die Vereine.
Dann wurde umfangreich gewählt und der Vorstand neu zusammengesetzt. Die Ergebnisse fielen alle einstimmig aus:

  • Vorsitzender Alexander Reinemann (TV Mainz Zahlbach)
  • stellv. Vorsitzende Ulrike Cohnen (TV Hechtsheim)
  • stellv. Vorsitzender Manfred Mahle (Fontana Finthen)
  • Schatzmeister Andreas Cohnen (TV Hechtsheim) Beisitzer
  • Uschi Best (Mombacher TV)
  • Marion Curschmann (Weisenauer Ruderverein)
  • Dieter Ebert (TV Laubenheim)
  • Herbert Egner (Radfahrverein Wanderlust 1894)
  • Rolf Gäbler (TGM Gonsenheim)
  • Stefan Lawall (Ski Club Mainz)
  • Till Pleuger (TSV Schott)
  • Jakob Seifert (Battalion D’Amour Rugby)
  • Mathias Ströher (TSV Schott)

    Den Vorstand komplettieren kraft Amtes der Leiter der Sportverwaltung der Stadt Mainz Luca Schwarzenbacher und der Sportkreisvorsitzende der Stadt Mainz Norbert Kramer.